Freitag, 30. April 2010
Der Alltag
Samstag, 24. April 2010
Tag 6
Um kurz nach 11 Uhr gehts zurück zum Outlet. Was soll ich sagen... die Jacke an sich gibt es dort, sogar mit 60% Rabatt... nur leider mit dem Paralympics-Logo... und ich will halt doch gern das von den Olympics. *grmpf*
Also fahren wir erstmal zur Robson-Street und gehen in die Chocolate Factory, wo lovely S. am arbeiten ist. Ein grauenvoller Laden! Überall nur Schokolade, vorne, hinten, rechts, links... man kommt einfach nicht dran vorbei. Und wie es in Kanada so üblich ist, gibt es auch was zum probieren. Fudge... das ist schlimmer als Zucker pur. Und obendrauf bekommen wir von lovely S. noch einen Apfel, mit Caramel, white chocolate und coconut... Wow! Ich glaub, der springt direkt auf die Hüften. Da S. noch ein bissel arbeiten muss, wird erstmal Ausschau nach einem herzhaften Snack gehalten.
Mit lovely S. gehts dann noch mal zur Waterstreet... da hatte ich diese Jacke gesehen... S. wird in den Laden geschickt (sie kannte die Jacke bislang nur vom Erzählen) und steuert zielstrebig auf einen Ständer zu und sagt: die isses, oder? Volltreffer! Also noch mal angezogen, das Urteil von lovely S. abgewartet (mach mal zu, geh mal auf und ab, dreh Dich rum... die wird gekauft)... und schon mit einer neuen Jacke wieder aus dem Laden raus. Ach ja, ein Polo gab's da auch noch... *ups*
Kurze Pause an der frischen Luft und es geht erstmal zurück ins Hotel. In der Zwischenzeit telefoniert lovley S. noch mit einer Freundin, die sich uns abends zum Essen anschließen will. Mit der treffen wir uns dann in einem Store... shopping erfolglos. Weiter gehts auf der Robson... zu Roots (YESSSSSSSSSSSSS, ich habe meine Mitbringsel beisammen) und dann ins Schwulenviertel zu Stepho's. Ein griechisches Restaurant. 1 Std. (in Worten: EINE STUNDE) stehen wir in einer Schlange auf der Straße vor diesem Laden und warten, dass wir überhaupt rein können. In Deutschland undenkbar, kein Gemoser, kein Gedränge, einfach normal. Und dann endlich: ESSEN! Und das lange Warten hat sich wirklich gelohnt. Superlecker, große Portionen zu mehr als fairen Preisen... Pappsatt und zufrieden verlassen wir das Restaurant und machen uns auf den Weg ins Hotel. Ich dann mittlerweile mit einer Blase am Fuß (die Wege sind hier doch echt weit und die neuen Schuhe... puuuuuuuuuh).
Morgen gehts dann nach Whistler...
Donnerstag, 22. April 2010
Tag 5
Montag, 19. April 2010
Tag 4
Geplant war ursprünglich mal Treffen zum Frühstück um 10h. Um 7h morgens dann die sms... sie schafft es nicht, 12h Treffen wäre besser. Was machen also die "Frühaufsteher"? Klar, Grande Coffee bei Starbucks, Bustickets geholt und ab nach Kitsilano. Wenigstens schon mal in die Richtung fahren... Dort angekommen (es ist erst kurz nach 11h) gehen wir erstmal Richtung Wasser und genießen die Aussicht auf Wasser (mit Surfern), Berge (mit Schnee)... Um kurz vor 12h dann die Info: ein paar Minuten später könnts wohl werden. Also weiter auf der Bank die Sonne genießen... um kurz nach 12: noch 20 Minuten... um kurz vor 13h machen wir uns dann schon mal zu Fuß auf den Weg in die Richtung ihres zu Hauses. Unglaublich aber wahr: sie kommt uns auf halber Strecke tatsächlich entgegen. Große Freude, Riesen-Hurra... und so viel zu erzählen. Aus dem Frühstück wird nun ein Mittag und in einem netten Laden auf dem Broadway ein Burger genossen. Dabei werden schon mal Pläne geschmiedet.
Erst einmal gehts zur lovely S. nach Hause, die WG besichtigen. Kurzer Blick auf die Wettervorhersage für die nächsten Tage: Regen! Also schnell auf den Weg Richtung English Bay, Sonne genießen, so lange sie noch da ist. Da angekommen gibt es erstmal eine ausgiebige Pause auf der Bank... es gibt immer noch viel zu erzählen. Ein paar Meter weiter ist dann Zeit für ein paar Erinnerungsfotos vor/mit dem Inukshuk. Danach spazieren wir gemütlich zurück zum Hotel und kümmern uns erstmal um ein Mietauto für die nächsten Tage.
Hunger kehrt ein... also fahren wir mit dem Bus zurück nach Kitsilano und gehen dort ins Eatery. Wer mal zufällig hier vorbeikommt: sehr empfehlenswertes Sushi. Pappsatt und platt vom vielen Laufen kehren wir ins Hotel zurück. Morgen am Regentag ist nun shopping in Seattle geplant...
Freitag, 16. April 2010
Tag 3
Und dann kann's losgehen. Erstmal mit dem Bus über die Granville Bridge und - nach ein bissel Sucherei - Granville Island gefunden. Wie der Name Island so sagt: es liegt direkt am Wasser. Also erstmal ein wenig Boote bestaunt und dann den Granville Island Public Market einer genauen Betrachtung unterzogen. Ganz merkwürdig: hier sieht das Obst/Gemüse viel leckerer aus, als bei uns. Oder liegt es einfach nur daran, dass es viel liebevoller dargeboten wird?
Noch ein wenig Bummelei durch diverse "Schnick-Schnack-Läden" (gott, was es hier alles für einen Schund gibt...) und dann? Klar, Päuschen bei Starbucks, um den weiteren Tag zu planen. Wir entschließen uns, mit dem Bus in Richtung Waterfront zu fahren und dann zu Fuß in Richtung Chinatown weiter. Das Millenium Gate am Eingang zu Chinatown haben wir gefunden (und natürlich fotografiert...), aber danach haben wir sehr schnell festgestellt, dass Chinatown nicht wirklich vertrauenerweckend und zum bummeln einladend ist. Also wieder in den Bus, zurück zur Waterfront. Diese vielen kleinen Läden mit Souvenirs, Olympia-Artikeln etc. ... furchtbar! Und in jedem gibt es was zu entdecken, was wir vorher noch nicht gesehen haben. Aber... (noch) nix gekauft ;-)))
Dann sind wir zu Fuß weiter in die grobe Richtung Hotel und noch in eine Shopping-Mall. Die war jetzt allerdings nicht so der Renner... Also ab ins Hotel und... ganz ehrlich? Ich bin mal froh über einen etwas ruhigeren Resttag...
Donnerstag, 15. April 2010
Tag 2
Ein kurzer Snack und dann gehts mit dem Sea Bus rüber nach North Vancouver. 15 Minuten und man ist da. Bei strahlendem Sonnenschein warten wir auf den Bus, der uns zum Lynn Canyon Park bringen soll. Oha, der muss sich ganz schön steile Straßen hochquälen. Am Busstop ausgestiegen, erwarten auch uns noch 1km Fußmarsch bis zum Eingang des Parks.
Hier gehts dann über die Lynn Canyon Suspension Bridge zu den Twin Falls. Und die ist mal nix für schwache Nerven. Wenn ich könnte, würde ich ja jetzt sofort die Bilder hier einstellen, aber er mag einfach nicht. Der Weg hat sich jedenfalls gelohnt. Danach geht es noch gefühlte 100 Stufen wieder nach oben. Kurze Rast und dann geht es mit dem Bus zurück zum Lonsdale Quay.
Mit dem Sea Bus geht es wieder zurück und dann mit dem SkyTrain Richtung BC Place Stadium. Komisch, das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Sieht ein bissel unspektakulär und schäbbig aus... (immer noch keine Bilder *grummel*).
Auf dem Rückweg noch ein kurzer Stopp in der Mall, Abendessen holen und dann ist auch gut für heute. Mittlerweile wiegen die Beine bestimmt 100kg... so fühlen sie sich jedenfalls an...
Tag 1
Die Nacht ist überstanden… ich war auch „erst“ um 5 Uhr Ortszeit wach… Okay, aufstehen um 8 Uhr reicht dann aber doch. Was nun? Kaffee im Starbucks gegenüber, das bietet sich an. Erst mal eine Runde Leute gucken. Was hab ich mir für Gedanken um mein Gepäck gemacht. Ich glaub, hier kann man einfach ALLES anziehen… man fällt trotzdem nicht auf, es schaut einen niemand schief an (außer vielleicht deutsche Touristen).
Nach dem Kaffee geht’s los. Zu Fuß Richtung Stanley Park. Die Robson Street entlang. Eine Shopping Meile… an den meisten Geschäften kam ich gut vorbei. Aber wenn doch am E.sprit-Store „40%“ steht… Ich habe meine Selbstbeherrschung aber im Griff… nach dem Shopping-Trip nach Seattle kann ich ja hier zur Not noch mal rein. Weiter geht’s… kaum im Stanley Park angekommen, huscht doch tatsächlich ein Waschbär über den Weg. Und nicht nur das: er bleibt sogar sitzen und wartet geduldig, bis die Fotos geschossen sind.
Der weitere Weg führt uns erst mal zum Second Beach (auf dem Weg dorthin ein zutrauliches Eichhörnchen, eine sich nicht irritieren lassende Möwe, viele Enten, Kanada-Gänse…). Und dann: Der Pazifik. (Fotos folgen) Von dort aus geht es weiter (vorbei an einem Fischreiher, einem brütenden Schwan) zum Vancouver Aquarium. Sehr spannend und viele schöne Motive (leider nicht im Regenwaldhaus. Die Luftfeuchtigkeit ist dermaßen hoch, dass ich den feuchten Schleier auf dem Objektiv gar nicht mehr weg bekomme).
Eine Beluga-Wal-Show und eine mit Delphinen werden hier auch angeboten. Die mit den Seehunden haben wir knapp verpasst.
So langsam tun dann aber auch Beine/Füße weh und der Rückweg zum Hotel wird mit dem Bus angetreten. Es kommt das Gefühl auf, gute 100km zu Fuß zurückgelegt zu haben, ganz schön schwere Beine und doch leicht schmerzende Füße sind das Resultat. Noch ein kurzer Stopp bei Starbucks und dann erst mal ins Hotel. Nach einer kurzen Erholungsphase geht’s dann nochmal auf die Granville Street, was essbares suchen. Hier bietet sich ein gänzlich anderes Bild, als auf der Parallelstraße, viel mehr Gewusel, noch durchgeknalltere Leute, aber wirklich viel zum gucken. Dennoch: es treibt uns zurück ins Hotel. Für den ersten Tag reicht es dann doch erst mal. Morgen geht’s weiter…
Mittwoch, 14. April 2010
Die Anreise...
Dann die Zwischenlandung in Montreal. Schon beim Einchecken bekamen wir den Hinweis, dass wir wenig Zeit haben und unsere Koffer deshalb mit dem Hinweis "Hot" gekennzeichnet würden. Also raus aus dem Flug, Koffer vom einen Band runter, durch den Zoll, Koffer auf das nächste Transportband drauf, kurz mal vor die Tür "frische Luft schnappen" ;-) und dann schnell in den nächsten Flieger gestiegen. Dieser flog dann zwar nur noch 5:40, aber die kamen mir viel länger vor, als der erste Flug. Naja, mit so einem frisch verdrehten Rücken (kann man sich ja Samstags vor Abflug noch schnell gönnen), macht sowas halt einfach keinen Spaß.
Dann der Flughafen in Vancouver. Eine ganz neue Erfahrung. Weit und breit nix von Hektik, Stress, genervten Leuten. Alles in Ruhe, entspannt... Koffer holen und dann den Weg zur Canada Line suchen, die uns ein wenig näher ans Hotel bringt. Kaum aus der Canada Line ausgestiegen, mit der Karte in der Hand auf der Straße stehend, kommt ein freundlicher Kanadier an und fragt, ob wir was suchen und er uns behilflich sein kann. Bei uns würde das wohl niemand tun. 18h Ortszeit, alles erledigt, Hotel gefunden, eingecheckt, Zimmer begutachtet. Und nun? Um nicht sofort dem Jetlag zu verfallen, gehts gleich noch mal los nach einer kurzen Dusche. Erstmal Richtung Canada Place, dort ganz in der Nähe war das olympische Feuer... Von dort aus noch ein bissel weitergebummelt, parallel zur Robson Street, die erst später erkundet werden soll. Kurz noch ein Snack und dann ab ins Hotel. Gute 24 Stunden auf den Beinen, das reicht dann auch für den Anfang.
Bilder lädt er hier leider grad nicht hoch *grummel* Das versuche ich dann später noch mal.
Samstag, 10. April 2010
Das große Packen
Sonntag, 4. April 2010
Karfreitag
Ach ja, wehe wenn sie losgelassen... Man braucht ja auch eine Stärkung zwischendurch. Schließlich haben wir ja Sport getrieben.
Ohne Kommentar:
Und abends dann die nächste Tradition: Essen beim Mongolen. Ooooh, diese Kokosbällchen... ganz furchtbar... Lecker war's, wie immer.
Lustig war es auch. War sicher nicht der letzte Karfreitag in dieser Form...