Donnerstag, 15. April 2010

Tag 1

Die Nacht ist überstanden… ich war auch „erst“ um 5 Uhr Ortszeit wach… Okay, aufstehen um 8 Uhr reicht dann aber doch. Was nun? Kaffee im Starbucks gegenüber, das bietet sich an. Erst mal eine Runde Leute gucken. Was hab ich mir für Gedanken um mein Gepäck gemacht. Ich glaub, hier kann man einfach ALLES anziehen… man fällt trotzdem nicht auf, es schaut einen niemand schief an (außer vielleicht deutsche Touristen).

Nach dem Kaffee geht’s los. Zu Fuß Richtung Stanley Park. Die Robson Street entlang. Eine Shopping Meile… an den meisten Geschäften kam ich gut vorbei. Aber wenn doch am E.sprit-Store „40%“ steht… Ich habe meine Selbstbeherrschung aber im Griff… nach dem Shopping-Trip nach Seattle kann ich ja hier zur Not noch mal rein. Weiter geht’s… kaum im Stanley Park angekommen, huscht doch tatsächlich ein Waschbär über den Weg. Und nicht nur das: er bleibt sogar sitzen und wartet geduldig, bis die Fotos geschossen sind.

Der weitere Weg führt uns erst mal zum Second Beach (auf dem Weg dorthin ein zutrauliches Eichhörnchen, eine sich nicht irritieren lassende Möwe, viele Enten, Kanada-Gänse…). Und dann: Der Pazifik. (Fotos folgen) Von dort aus geht es weiter (vorbei an einem Fischreiher, einem brütenden Schwan) zum Vancouver Aquarium. Sehr spannend und viele schöne Motive (leider nicht im Regenwaldhaus. Die Luftfeuchtigkeit ist dermaßen hoch, dass ich den feuchten Schleier auf dem Objektiv gar nicht mehr weg bekomme).

Eine Beluga-Wal-Show und eine mit Delphinen werden hier auch angeboten. Die mit den Seehunden haben wir knapp verpasst.

So langsam tun dann aber auch Beine/Füße weh und der Rückweg zum Hotel wird mit dem Bus angetreten. Es kommt das Gefühl auf, gute 100km zu Fuß zurückgelegt zu haben, ganz schön schwere Beine und doch leicht schmerzende Füße sind das Resultat. Noch ein kurzer Stopp bei Starbucks und dann erst mal ins Hotel. Nach einer kurzen Erholungsphase geht’s dann nochmal auf die Granville Street, was essbares suchen. Hier bietet sich ein gänzlich anderes Bild, als auf der Parallelstraße, viel mehr Gewusel, noch durchgeknalltere Leute, aber wirklich viel zum gucken. Dennoch: es treibt uns zurück ins Hotel. Für den ersten Tag reicht es dann doch erst mal. Morgen geht’s weiter…

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